Übersicht der projektbezogenen Veröffentlichungen

Während der Projektlaufzeit konnten bereits einige Zwischenergebnisse veröffentlicht werden, die wir Ihnen sehr gerne nachfolgend präsentieren. Eindrücke von unserem Realbetrieb liefert außerdem ein kurzer Film.


Verbindung von Transportroboter und Shuttle als eine autonome Transportlösung - Ökonomische Analyse eines kombinierten Personen- und Gütertransportes (05/2022)

Autor:innen: Sandra Tjaden, Heike Flämig, Matthias Grote, Marko Thiel

In: Internationales Verkehrswesen

Zusammenfassung: Personen- und Güterverkehr werden in der Regel getrennt voneinander betrachtet und gestaltet. In jüngster Zeit verstärkt sich aufgrund des wachsenden Mangels an Fahrpersonal sowie der zunehmenden ökonomischen und ökologischen Anforderungen an die Transporteffizienz die Suche nach innovativen Transport- und Fahrzeugtechnologien. Ein Ansatz ist der kombinierte Transport von Personen und Gütern. Der Artikel untersucht mit Hilfe einer Prozessanalyse und einer Total Cost of Ownership (TCO)-Berechnung den ökonomischen Nutzen eines in einem autonomen Shuttle mitfahrenden Transportroboters.

Den vollständigen Artikel (kostenpflichtig) finden Sie hier hier im Internationalen Verkehrswesen.


Integrierte Mobilität und Automatisierung - Transportroboter unterwegs im TaBuLa Shuttle (04/2022)

Autor:innen: Marko Thiel, Matthias Grote, Manuel Schrick, Sandra Tjaden

In: Automobiltechnische Zeitschrift

Zusammenfassung: Im Sinne einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität, die auf eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens und Steigerung der Auslastung von Transportkapazitäten abzielt, wird der kombinierte Personen- und Warentransport im Projekt TaBuLa-LOG durch die Integration von Transportrobotern neu entdeckt.

Den vollständigen Artikel (kostenpflichtig) finden Sie hier in der ATZ.


Einsatzpotenziale von Transportrobotern in der urbanen Logistik aus Anwendungsperspektive (03/2022)

Autor:innen: David Grunow, Sandra Tjaden, Lukas Weber, Julia Wolf

In: Journal für Mobilität und Verkehr

Zusammenfassung: Automatisierte Roboter werden als eine potenzielle technologische Transportlösung in der urbanen Logistik gesehen. In diesem Artikel erfolgt eine explorative Analyse praktischer Einsatzpotenziale von Transportrobotern aus Sicht möglicher AnwenderInnen mithilfe von Leitfadeninterviews. Die Interviews zeigen, dass die Fachkundigen ein breit gefächertes Bild von Einsatzmöglichkeiten sehen, welche jedoch unterschiedlichen Anforderungen unterliegen. Der Artikel leistet einen Beitrag zur Implementierungsphase von Transportrobotern.

Den vollständigen Artikel (kostenfrei) finden Sie hier im Journal für Mobilität und Verkehr.


Infrastruktur für eine automatisierte Buslinie - Erfahrungen aus dem Testzentrum für automatisiert verkehrende Busse im Kreis Herzogtum Lauenburg (TaBuLa) (12/2021)

Autor: Matthias Grote

In: VSVI Information Ausgabe

Zusammenfassung: Mit den eingesetzten Fahrzeugen unter Einsatz der beschriebenen Infrastrukturmaßnahmen ist es gelungen eine zusätzliche Buslinie in Lauenburg/Elbe automatisiert und unfallfrei zu betreiben. Ein Regelbetrieb automatisierter Busse im ÖPNV ist ohne erhebliche Förderung noch nicht vorstellbar. Verschiedene Aspekte der Fahrzeugtechnik und -software bedürfen der Weiterentwicklung. Gleichzeitig muss es gelingen, die infrastrukturseitigen Maßnahmen auf tatsächlich notwendige Technik zu beschränken.

Den vollständigen Artikel finden Sie (kostenfrei) hier in der VSVI Information (Seite 14ff).


Infrastruktur im Testzentrum für automatisiert verkehrende Busse im Kreis Herzogtum Lauenburg (TaBuLa) (12/2021)

Autor:innen: Matthias Grote, Julia Stargardt, Julia Wolf

In: Straße und Autobahn

Zusammenfassung: Auf einer Ringbuslinie konnte auf 2,5 km Länge ein sicherer öffentlicher Fahrgastbetrieb realisiert werden. Insgesamt wurden im Laufe des Projektes rund 250.000 Euro für die Ertüchtigung der technischen Infrastruktur (Verkehrsanlagen, -technik, Energie und Kommunikation) aufgebracht.
Um zukünftig das automatisierte Fahren im ÖPNV in einen Regelbetrieb überführen zu können ist es nicht nur erforderlich, den Automatisierungsgrad hin zum autonomen Fahren zu steigern, sondern es muss auch gelingen, die infrastrukturseitigen Maßnahmen auf ein Minimum zu reduzieren.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Zeitschrift Straße und Autobahn Ausgabe 12/2021, die hier kostenpflichtig bestellt werden kann.


Verkehrsgeschehen im Testzentrum für automatisiert verkehrende Busse im Kreis Herzogtum Lauenburg (TaBuLa) (12/2021)

Autor:innen: Matthias Grote, Julia Stargardt, Julia Wolf

In: Straßenverkehrstechnik

Zusammenfassung: Aus der Vorab-Modellierung des Shuttle-Betriebes ergaben sich hilfreiche Hinweise für den anschließenden Betrieb. Der folgende Realbetrieb zeigte, dass die Modellsimulation für das tatsächliche Gesamtverkehrsgeschehen realitätsnah ist. Die Ergebnisse halfen den wiederkehrend subjektiven Einschätzungen von Kritikern, dass TaBuLaShuttle den Verkehrsablauf auf der Bundesstraße erheblich beeinträchtigen würden, objektiv entgegenzuwirken. Während durch nichtmotorisierte Verkehrsteilnehmende nach unfallfreien Fahrbetrieb keine relevanten Störungen verursacht wurden, ist die Akzeptanz von Kraftfahrzeugführenden in vielen Einzelfällen eingeschränkt.

Den vollständigen Artikel finden Sie in der Zeitschrift Straßenverkehrstechnik Ausgabe 12/2021, die hier kostenpflichtig bestellt werden kann.


Kosten autonom fahrender Minibusse: Literaturanalyse ergänzt um Erfahrungen aus dem Betrieb eines Testprojektes und den Ergebnissen einer Expert:innenbefragung (2021)

Autoren: Matthias Grote und Ole Röntgen

Zusammenfassung: Im ländlichen Raum ist das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs nicht selten unbefriedigend. Mit der langsam voranschreitenden Entwicklung des autonomen Fahrens stellt sich die Frage, welches Einsparpotential Busse ohne Fahrer:innen für die Schaffung neuer attraktiver Angebotsformen bieten. Mittels einer Literaturanalyse und einer zweistufigen Delphi-Umfrage, an der sich 36 Expert:innen aus Verkehrsunternehmen, Fahrzeugindustrie, Verwaltung und Forschung beteiligten, konnten neue Erkenntnisse und Einschätzungen zu den Kosten autonomer Minibusse gewonnen werden. Hinzu kommen Erfahrungen aus dem Reallabor TaBuLa in Lauenburg/Elbe, in dem zwei automatisiert fahrende Busse als Ergänzung bestehender Buslinien eingesetzt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass an die Fahrzeuge des ÖPNV zugunsten der barrierefreien Nutzbarkeit und der besonderen Nutzungsintensität spezielle Anforderungen zu stellen sind, die gegenüber Taxis und privaten Pkw zu erhöhten Investitionskosten führen. Während für den Zeitpunkt der Marktreife – laut Expert:innen zwischen 2025 und 2040 – konkrete Investitionskosten für autonom fahrende kleine Minibusse ermittelt werden können, bleibt es bei den unzähligen Betriebskostenparametern in den Umfragen bei Trends für die individuelle Kostenprognose. Deutlich wird jedoch, dass neben einer großen Ersparnis durch den Wegfall des Fahrpersonals viele Betriebskosten ansteigen könnten. Gemäß Expert:innenbefragung werden in der Literatur die Kosten für IT-Systeme, Technische Leitstelle, Sicherheit von System und Fahrgästen bisher unterschätzt. Dennoch kann im Öffentlichen Personennahverkehr in einem größeren Flottenbetrieb autonomer Fahrzeuge mit einem um ein Drittel niedrigeren Fahrplankilometerpreis gerechnet werden. Weiterhin zeigt sich, dass mit der Automatisierung eine neue Rollenverteilung zwischen Fahrzeugherstellenden, Verkehrsunternehmen und Aufgabenträgern entstehen wird.

Das vollständige Workingpaper finden Sie (kostenfrei) hier.


Endbericht des Projektes TaBuLa (2021)

Autor:innen: Carsten Gertz, Jacqueline Maaß, Matthias Grote, Tyll Diebold, Rebekka Mantel, Ole Röntgen, Julia Stargardt, Lennard Werner, Julia Wolf

Zusammenfassung: Im Projekt TaBuLa wurden die Akzeptanz und die Einsatzmöglichkeiten automatisierter Busse im ÖPNV unter realen Bedingungen mit Fahrgästen und im Mischverkehr mit anderen Verkehrsteilnehmenden untersucht. Dazu wurde ein automatisierter Kleinbus in der technisch höchst anspruchsvollen Testumgebung der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Lauenburg/Elbe betrieben. Sowohl der komplexe Prozess von Beschaffung und Zulassung als auch die Streckenertüchtigung konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Viele Herausforderungen bleiben auch für zukünftige automatisierte Projekte.

Das vollständige Dokument finden Sie (kostenfrei) hier.


Genehmigungsprozesse beim Einsatz von automatisierten Shuttle-Bussen im ÖPNV am Beispiel des Projektes TaBuLa in Lauenburg/Elbe (2021)

Autor:innen: Liss Böckler, Matthias Grote, Julia Wolf

Zusammenfassung: Für die Umsetzung des TaBuLa-Betriebes sind rechtliche Vorschriften für Kraftfahrzeuge im Allgemeinen sowie speziell die Automatisierung betreffende zu beachten. Eine Besonderheit ergibt sich aus den Genehmigungsprozessen, denn für automatisierte Shuttle-Busse ist eine Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge i. V. m. einer Ausnahmegenehmigung einzuholen. Eine standardisierte Verwaltungspraxis fehlte in den Jahren 2019/2020, so dass im vorliegenden Working Paper als Erfahrungsbeispiel die Schritte im Zulassungsverfahren des ersten TaBuLa-Shuttles beschrieben werden: Technisches Gutachten, Einzelbetriebserlaubnis/Ausnahmegenehmigung und Zulassungserteilung. Außerdem wird auf das Fahrerlaubnisrecht, die Genehmigungen nach PBefG und BOKraft, Prozesse rund um infrastrukturelle Maßnahmen sowie den Einbezug von BürgerInnen und anderen AkteurInnen eingegangen.

Das vollständige Workingpaper finden Sie (kostenfrei) hier.


Konzeption Testzentrum im Projekt Ausbau eines Testzentrums für automatisiert verkehrende Busse im Kreis Herzogtum Lauenburg - TaBuLa (2021)

Autor:innen: Julia Wolf, Clara Umland, Linsey Stohr, Liss Böckler

Zusammenfassung: Bei der Untersuchung, ob und in welcher Ausprägung die Teststrecke des Projektes TaBuLa für den Aufbau eines Testzentrums für automatisierte Fahrzeuge für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geeignet ist, ergaben sich folgende mögliche Varianten: 1. Technische Tests (Realumgebung), 2. Demonstrationszwecke (Realumgebung) und 3. virtuelle Tests (Software).Dabei wurden neben den gesammelten Erfahrungen aus dem Betrieb des TaBuLa-Shuttles, Ergebnisse aus Interviews mit 13 Expert:innen der Gruppen Hersteller:innen, Entwickler:innen, Betreiber:innen, Genehmigungsbehörden und Prüforganisationen berücksichtigt.

Das vollständige Workingpaper finden Sie (kostenfrei) hier.


Requirements for robots in combined passenger/freight transport (09/2021)

Autor:innen: Marko Thiel, Sandra Tjaden, Manuel Schrick, Kerstin Rosenberger, Matthias Grote

In: Hamburg International Conference of Logistics (HICL)

Zusammenfassung: Lieferroboter versprechen vor allem auf kurzen Strecken in vielerlei Hinsicht einen Gewinn für die Logistik. Allerdings mangelt es an einem geordneten und systematisierten Überblick über die Anforderungen für ihren erfolgreichen Einsatz.

Das vollständige Dokument finden Sie (kostenfrei, englischsprachig) hier.


Automatisierte, experimentelle Untersuchung der Voraussetzungen für den robusten Betrieb eines autonomen Kleinbusses im ÖPNV am Beispiel des Projektes TaBuLa in Lauenburg (Elbe) (04/2021)

Autor:innen: Rasmus Rettig, Christoph Schöne, Tobias Wenzel, Tyll Diebold, Jacqueline Maaß

In: Verkehr und Technik

Zusammenfassung: Der Einsatz elektrifizierter und autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verspricht eine Reihe von Vorteilen, wie z. B. die Verbesserung der Energieeffizienz, die Erhöhung der Sicherheit sowie die Reduzierung der Kosten. Autonome Kleinbusse bieten zudem das Potenzial, ländliche Gebiete, in denen ein komfortabler, dicht getakteter ÖPNV nicht darstellbar ist, individualisiert und dynamisch nach Bedarf zu versorgen. Sie bilden damit einen Schlüssel zur Angleichung des Mobilitätsangebots zwischen hochverdichteten Städten mit dichter Mobilitätsversorgung und ländlichen Regionen ohne ein geeignetes Nahverkehrsangebot. Autonome Kleinbusse im ÖPNV wurden bereits in über 50 Projekten weltweit auf unterschiedlichen Strecken erprobt. Eine Voraussetzung für einen späteren Linienbetrieb autonomer Fahrzeuge im ÖPNV ist ihr zuverlässiger und dauerhaft störungsfreier Betrieb. Ein Fahrzeug soll zu jeder Jahres- und Tageszeit unter allen auftretenden Umgebungsbedingungen die vorgesehene Route pünktlich abfahren können. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden über einen Zeitraum von fünf Monaten systematisch Stopps des Fahrzeugs – automatisiert, in Abhängigkeit von Ort und Zeitpunkt – gesammelt, analysiert und die Ursachen ermittelt. Ungeplante Hindernisse in der vorgegebenen Fahrspur, der sogenannten „virtuellen Schiene“, waren eine Hauptursache für ungeplante Stopps beim Betrieb des Fahrzeugs. Darüber hinaus waren die Stabilität der Mobilfunkverbindung – insbesondere beim Wechsel zwischen Übertragungsarten – sowie der sichere und ungestörte Empfang einer ausreichenden Zahl von GNSS-Satelliten von großer Bedeutung.

Den vollständigen Artikel (kostenpflichtig) finden Sie hier in der Verkehr und Technik.


Akzeptanz eines automatisierten Shuttles in einer Kleinstadt Analyse anhand einer Trendstudie und Fahrgastbefragung (03/2021)

Autorin: Rebekka Mantel

In: Journal für Mobilität und Verkehr

Zusammenfassung: Die durchgeführte Trendstudie und Befragung der Fahrgäste untersucht die Akzeptanz des automatisierten Shuttles im Laufe seiner Einführung in der Kleinstadt Lauenburg/Elbe. Dabei werden Einstellungsunterschiede der Befragten mit und ohne Testfahrt untersucht. Um Einflussfaktoren auf eine annehmende oder ablehnende Haltung zu identifizieren, werden die Akzeptanzaspekte des fahrerlosen Shuttles sowie der Zukunftsperspektive und Nutzungsbereitschaft differenziert. Insgesamt wird die Fahrt mit dem Shuttle positiv wahrgenommen.

Den vollständigen Artikel finden Sie (kostenfrei) hier im Journal für Mobilität und Verkehr.


Akzeptanz von automatisierten Kleinbussen im ÖPNV in Lauenburg (Elbe) bei Einwohnern und Fahrpersonal (11/2020)

Autor:innen: Rebekka Mantel und Tyll Diebold

In: Verkehr und Technik

Zusammenfassung: Die Automatisierung und Vernetzung im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) verspricht nachfrageorientierte, bedarfsgerechte und zugängliche Angebote und somit eine attraktivere öffentliche Mobilität für große Bevölkerungsgruppen. Mit fortschreitender Entwicklung der Automatisierungsstufen beginnen immer mehr Pilotprojekte mit dem Testbetrieb automatisierter Kleinbusse im privaten sowie öffentlichen Raum.

Den vollständigen Artikel (kostenpflichtig) finden Sie hier in der Verkehr und Technik.